Rückblick auf ein ereignisreiches Vereinsjahr

160. GV des Orchestervereins Einsiedeln

Der Orchesterverein Einsiedeln blickte an seiner GV auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2025 zurück. Mit insgesamt fünf Projekten war das Orchester das ganze Jahr gefordert – und leistete dies mit Bravour. Mit verstärktem Vorstand startet der Verein ins etwas ruhigere 2026, bevor 2027 zwei Grossprojekte warten.

Etwas mehr als 20 Vereinsmitglieder folgten der Einladung zur GV des Orchestervereins ins Restaurant Meinradsberg. Traditionsgemäss wurde ein Apéro und ein feines Nachtessen genossen, bevor die Sachgeschäfte zügig behandelt wurden.
Nach dem erfreulichen Kassenbericht führte Präsident Johannes Borner durch die Vereinsaktivitäten, unterstützt von Dirigent Michi Mächler, der die musikalische Beurteilung des Vereinsjahr vornahm.

Vielseitige Konzerte
Im Frühling stand mit dem Projekt «Gmögigs» die Volksmusik im Zentrum. Der Höhepunkt des Programms war eine eigens fürs Konzert arrangierte Suite vom Einsiedler Vereinsmitglied Zeno Schneider. Die Aufführung stiess auf breite Zustimmung beim Publikum und sprach auch Zuhörende an, die sonst selten klassische Konzerte besuchen.

Im Sommer folgten Auftritte im Rahmen des Kultursommers in Zusammenarbeit mit dem Männerchor sowie an der Bundesfeier des Bezirks Einsiedeln. Beide Engagements boten Gelegenheit, das Orchester einem breiteren Publikum zu präsentieren und die regionale Verankerung weiter zu stärken. Den Herbst nutzte der Orchesterverein für die Vorbereitung der Adventskonzerte im Kloster. Gemeinsam mit dem Stiftschor wurden unter der Leitung von Lukas Meister an zwei Sonntagen in der vollen Klosterkirche das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns und Stücke von César Franck und Arcangelo Corelli aufgeführt.

Licht und Schatten war zwei Kooperationen beschieden. Das vom Orchesterverein unterstützte und 2025 neu gegründete Einsiedler Jugendsinfonieorchester trat zum ersten Mal auf, währenddem die langjährige Zusammenarbeit mit dem Kloster in der bisherigen Form beendet wurde. Den Verein schmerzt dies nicht nur musikalisch, sondern hinterlässt auch im Budget ein unerfreuliches Loch.

Gemeinschaftsprojekte
Für die kommenden Vereinsjahre sind weitere Gemeinschaftsprojekte vorgesehen: Im Herbst 2026 das gemeinsame Projekt «Zämä» mit der FM Bennau, anschliessend Aufführungen von Dvoráks «Stabat Mater » im Frühling 2027 mit dem Rheintaler Bachchor und dem Messias Chor Zürich unter der Leitung von Alexander Seidel. Für den Herbst 2027 ist ein Programm in Zusammenarbeit mit dem Jodelclub Waldstatt Echo unter der Leitung von Nadja Räss geplant.
Der Verein wächst: Auch dieses Jahr durfte die Versammlung zwei junge Vereinsmitglieder aufnehmen.

Mit der Wahl von Franziska Stäuble-Kälin und Fabienne Brunner in den Vorstand geht der Orchesterverein auch organisatorisch gestärkt ins neue Vereinsjahr.

am 5. Mai 2026 im Einsiedler Anzeiger erschienen

Similar Posts